Abstiegskampf in der Bundesliga

15. FC Augsburg (30 Punkte)

30. Spieltag: VfB Stuttgart (H)
31. Spieltag: VfL Wolfsburg (A)
32. Spieltag: 1. FC Köln (H)

33. Spieltag: FC Schalke 04 (A)

34. Spieltag: Hamburger SV (H)

Der FC Augsburg kämpft schon die gesamte Saison mit seiner Form, Konstanz und Leistung. War die letzte Saison für jeden Fuggerstädter ein Traum in Grün-Weiß-Rot, ist diese Saison weit mehr Kampf und Krampf als Glanz und Gloria zu sehen. Hinzu kam die Doppelbelastung der Europa League, die man natürlich genossen hat, die aber trotzdem eine psychologische Belastung war. Nach einem kurzen Zwischenhoch zum Ende der Hinrunde konnte sich das Team von Markus Weinzierl ein bisschen von den Abstiegsrängen entfernen, nun sind sie jedoch wieder in unmittelbarer Nähe zu den Rängen, die den Gang in die Zweitklassigkeit bedeuten. Allerdings trifft man auf vier Mannschaften, die man auf Augenhöhe wähnt. Sollten allein die Heimspiele gegen Stuttgart, Köln und Hamburg gewonnen werden, könnte man am Ende erneut die Klasse halten und im nächsten Jahr neu angreifen.

16. SV Werder Bremen (28 Punkte)

30. Spieltag: VfL Wolfsburg (H)
31. Spieltag: Hamburger SV (A)
32. Spieltag: VfB Stuttgart (H)

33. Spieltag: 1. FC Köln (A)

34. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H)

In Bremen sieht das ganz ähnlich aus. Eine Saison, in der man sich an der Schwelle zum Souterrain aufhält, und mehr und mehr einsehen muss, dass die Zeit der großen Champions-League-Abende vorbei ist. Mit Viktor Skripnik hat man zwar einen authentischen Trainer, den die Fans respektieren, allerdings liefern sich die Mannschaft und die Verantwortlichen allzu oft berechtigter Kritik aus. So steht das einst große Werder Bremen am 29. Spieltag mit gerade mal 28 Punkten auf dem Relegationsplatz. Verloren ist jedoch noch nichts, denn ebenso wie auch beim FC Augsburg besteht das Restprogramm der Grünweißen von der Weser aus Gegnern, mit denen man sich auf Augenhöhe befindet. Lediglich die Wolfsburger stechen dort etwas heraus, die aber mit ihrer Auswärtsschwäche und der Verletzung von Julian Draxler ebenfalls zu packen wären. Es ist ein Nervenspiel für Skripnik, Eichin und Co. Halten die Nerven, hält Bremen die Klasse. Verliert man die Nerven, verliert Bremen auch den Boden unter den Füßen du steigt ab.

17. Eintracht Frankfurt (27 Punkte)

30. Spieltag: Bayer 04 Leverkusen (A)
31. Spieltag: FSV Mainz 05 (H)
32. Spieltag: SV Darmstadt 98 (A)

33. Spieltag: Borussia Dortmund (H)
34. Spieltag: SV Werder Bremen (A)

Die Eintracht aus Frankfurt hat von allen Mannschaften im Keller das mit Abstand härteste Programm. Mit Leverkusen und Mainz treffen die Kovac-Brüder auf zwei Teams, die im nächsten Jahr international Ruhm und Ehre für die Bundesliga sammeln wollen, mit Darmstadt hat man zudem ein sehr unangenehmes Derby gegen einen Aufsteiger, der schon im Hinspiel gezeigt hat, wie es gehen kann. Danach kommt Borussia Dortmund in die Commerzbank-Arena, ehe es am letzten Spieltag in Bremen zu einem wahren Krimi um den Klassenerhalt, bzw. Relegationsrang gehen könnte. Die Aussichten, bis zum letzten Spieltag in Schlagdistanz bleiben zu können, sind jedoch sehr gering.

18. Hannover 96 (18 Punkte)

30. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (H)
31. Spieltag: FC Ingolstadt 04 (A)
32. Spieltag: FC Schalke 04 (H)

33. Spieltag: TSG Hoffenheim (H)

34. Spieltag: FC Bayern München (A)

Mit 18 Punkten beträgt der Rückstand auf den Relegationsrang bereits 10 Punkte. Siegen ist Pflicht für die Niedersachsen, will man noch irgendwie die Klasse halten. Und zwar in jedem Spiel! Das jedoch wird bei Gegnern wie Mönchengladbach, Ingolstadt, Schalke, Hoffenheim und Bayern nicht sonderlich einfach. Genauer gesagt stehen die Chancen für den Klassenerhalt bei Null. Mit dem Achtungserfolg bei der Hertha am letzten Spieltag konnte man zwar kurzzeitig beweisen, dass in dieser Saison mehr drin gewesen wäre, dass man aber am Ende doch wieder nur einen Punkt mitnehmen konnte nach einer 2:1-Führung, ist sinnbildlich für die Spielzeit der 96er. In Hannover wird man sich sicher bereits mit der zweiten Liga auseinandersetzen.