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  • Michael Glischinski

    Michael Glischinski 7:32 am am April 13, 2016 Permalink | Antwort
    Tags: , FC Kray, ,   

    FC Kray 

    Wappen des FC Kray

    Name: Fußballclub Kray 1909/31

    Gegründet: 1909 als SV Kray 09 und 1931 als VfL Kray. Im Jahre 1987 erfolgte die Fusion zum FC Kray

    Vereinsfarben: grün-blau

    Mitglieder: ca. 600 (laut Günther Oberholz in einem Interview mit der 11freunde im Jahr 2014)

    Präsident: Günther Oberholz

    Stadion: Kray Arena(1.500Plätze)

    Trainer: Stefan Blank (seit 02.11.2015)

    Größter Vereinserfolg: Die Aufstiege in die Regionalliga West 2012 und 2014, im Zeitraum von 2009 bis 2012 konnte der FC Kray dreimal in Folge aufsteigen (von der Landesliga bis in die Regionalliga).

    Dunkelste Stunde: In der Saison 2003/04 schaffte der FC Kray den Klassenerhalt in der Verbandsliga (Tabellenplatz 13). Die Saison verlief zwar nicht berauschend, jedoch konnte der Abstieg zumindest sportlich verhindert werden. Wie schnell sich das Blatt im Fußball jedoch wenden kann und das ein neues Regelwerk nicht für alle Beteiligten positiv sein muss, zeigte sich erst nach Ablauf der Spielzeit. In der Oberliga Nordrhein zog der Rheydter SV seine erste Mannschaft aufgrund eines Insolvenzantrages aus dem Spielbetrieb zurück. Das neue Insolvenzrecht sah ab der damaligen Spielzeit allerdings vor, dass der Verein in die Verbandsliga absteigen muss und nicht wie bis dato in die Kreisklasse strafversetzt wird. Um die reguläre Größe der Liga wiederherzustellen wurde (regeltechnisch einwandfrei) der 13. Tabellenplatz zu einem zusätzlichen Abstiegsplatz erklärt. Somit hieß es für die Männer vom FC Kray, dass sie erneut den Gang in die Landesliga antreten mussten.

    Hellste(r) Stern(e): William-Fils Aubameyang (Innenverteidiger) ist der ältere Bruder von Dortmunds Superhelden Bat… äh Spidermann. In der Jugend spielte der gabunische Nationalspieler (5 Einsätze) für den AC Mailand. Nach zahlreichen Stationen in halb Europa schloss sich ¨Willy¨(nicht zusätzlich verwandt mit dem ehemaligen Rechtsverteidiger des FC Bayern) im November 2014 dem FC Kray an. Im Januar 2016 wurde der Kontrakt aus privaten Gründen jedoch wieder aufgelöst.

    Saisonziel: Klassenerhalt

    Teuerster Spieler: Vier Spieler mit einem Marktwert von 100.000 € u.a. Keeper und Kapitän Philipp Kunz.

    Besonderheiten:  Essen ist groß genug für mehrere Vereine. Die Fans von RWE supporten oder symphatisieren zumindest mit dem kleinen Nachbarn.

    Vereinshomepage:

    Die Website des FC Kray

     
  • Michael Glischinski

    Michael Glischinski 8:33 am am April 7, 2016 Permalink | Antwort
    Tags: , FC Amberg, ,   

    FC Amberg 

    Das Wappen des FC Amberg

    Name: Fußballclub Amberg im Turnverein 1861 Amberg e.V.

    Gegründet: Im Jahre 1997 nach der Auflösung des 1.FC Amberg

    Vereinsfarben: gelb-schwarz

    Mitglieder: Genaue Anzahl unbekannt. Gelb-Schwarz 04 ist mit 36 Mitgliedern der größte Fanclub.

    Präsident: Helmut Schweiger 

    Stadion: Stadion am Schanzl (7.000 Plätze)

    Trainer: Timo Rost (seit 01.07.2015)

    Größter Vereinserfolg: Aufstieg in die Regionalliga Bayern 2015, Bayerischer Hallenmeister 2007

    Dunkelste Stunde: In den Saisons 2012/13 und 2013/14 scheiterten die Amberger jeweils als Vierter nur knapp an der Relegationsrunde für die Regionalliga. 2013 verhinderte sogar lediglich das, im Vergleich zum TSV Großbardorf schlechtere Torverhältnis, einen möglichen Aufstieg.

    Hellste(r) Stern(e): Francis Kioyo, ehemaliger kamerunischer Nationalspieler der u.a. für 1860 München, Energie Cottbus und den Effzeh aktiv war. Vor seinem Wechsel nach Amberg war Kioyo für die SpVgg Bayreuth am Ball und traf in 40 Spielen satte 32 Mal ins gegnerische Netz. Timo Rost, seit Sommer 2015 steht der ehemalige Bundesligaprofi und Aufstiegskapitän von Energie Cottbus an der Seitenlinie in Amberg. Neben sieben U-21 Länderspielen für Deutschland trug Timo Rost u.a. die Trikots vom VfB Stuttgart und RB Leipzig.

    Saisonziel: Klassenerhalt

    Teuerster Spieler: Mit jeweils 75.000 € Marktwert teilen sich neun Spieler diese Auszeichnung.

    Vereinshomepage:

    Die Website des FC Amberg

     
  • Marc Fischer

    Marc Fischer 9:57 am am April 1, 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Bruno Labbadia, ,   

    Rückendeckung für Bruno Labbadia 

    Lange schien es, dass der HSV in diesem Jahr nicht in den Abstiegskampf gehen muss. Mit nur zwei Siegen aus den letzten zehn Bundesligaspielen scheint man aber genau dort wieder angekommen zu sein. Wie viel Rückendeckung hat Bruno Labbadia eigentlich noch? 

    Nach dem 2:0-Sieg daheim gegen die Hertha aus Berlin Anfang März schien man an der Alster merklich durchzuatmen. Kein Abstiegskampf in diesem Jahr, endlich stabile Leistungen, frühzeitige Planungssicherheit. Danach jedoch folgte eine Pleite in Leverkusen und die 1:3-Heimschlappe gegen die TSG Hoffenheim und die Abstiegsangst war wieder da.

    Das hatten sich die Verantwortlichen beim HSV sicher ganz anders vorgestellt. Nach der Hinrunde stand man mit 22 Punkten noch auf einem sicheren zehnten Rang und schien eine halbwegs entspannte Rückrunde vor sich zu haben, nachdem man aber nun in den letzten zehn Partien nur zwei Siege und neun Punkte ergattern konnte, müssen sich Labbadia, Knäbel und Beiersdorfer wieder mit dem Abstiegskampf auseinandersetzen. Aktuell liegen nur vier Punkte zwischen dem HSV und einem direkten Abstiegsplatz.

    Normalerweise steht in solchen Momenten, wenn es bergab geht und der Druck wächst, der Trainer ganz schnell in der Kritik, das war auch in Hamburg in den letzten Jahre nicht anders. Dieses Mal scheint man aber bewusst ruhig zu bleiben und sich daran zu erinnern, wie man den Klub im letzten Jahr beinahe schon mal an die Wand gefahren hätte. Deshalb hält man sich mit Kritik an Bruno Labbadia bislang auch zurück.

    Doch wohl nicht nur aufgrund der Erfahrungen aus der letzten Saison, als man insgesamt vier Übungsleiter für den Klassenerhalt brauchte, hält man die Füße still, sondern wohl auch, weil man Labbadia einiges zu verdanken hat. Letztlich war er es, der dem HSV in wirklich aussichtloser Situation Leben eingehaucht hat und die Mannschaft zum Klassenerhalt geführt hat. Labbadia war es auch, der trotz aller Widrigkeiten zum Trotz nicht gemurrt hat, Missstände nur intern angemahnt hat und ansonsten keine zusätzliche Unruhe in den Verein brachte.

    Auch war es Labbadia, der dem Verein mit einer Verlängerung die Treue hielt, obwohl klar war, dass der HSV einen gewaltigen Umbruch vor sich hat und erstmal kleinere Brötchen backen muss. Das internationale Ambitionen erstmal Geschichte sind und das auch Geld fehlt, um wirkliche Verstärkungen in die Hansestadt zu lotsen. All das hat der Trainer bislang ungewohnt ruhig über sich ergehen lassen und hingenommen.

    So bekommt er auch nach wie vor viel Rückendeckung von allen Verantwortlichen und auch von Außen. Thomas von Heesen, ehemaliger HSV-Kapitän und Aufsichtsrat, sagte über den Trainer, dass dieser einen Top-Job mache. „Unter den gegebenen Voraussetzungen macht Bruno das super. Ihn darf man in keinster Weise infrage stellen“, so von Heesen in einer Talkrunde.

     
  • Marc Fischer

    Marc Fischer 5:02 pm am March 26, 2016 Permalink | Antwort
    Tags: ,   

    FC Bayern: Reform der Champions League – Fluch oder Segen? 

    Durch diverse Äußerungen von führenden Fußballfunktionären aus Europas Topligen in den letzten Tagen ist eine Diskussion in Gang gebracht worden, die dazu führen könnte, dass die Champions League reformiert wird. Wer aber wird davon profitieren und wer bleibt auf der Strecke?

     

    Wie die englische Zeitung The Guardian berichtet, plant die UEFA, die Gruppenphase in der Königsklasse zu verkleinern. Schon vor einigen Tagen wurde erneut der Ruf nach einer europäischen Superliga laut, unter anderem auch vom Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge. Die Argumentation ist dabei immer die gleiche: Weil die englischen Vereine finanziell davon ziehen, wollen Vereine wie der FC Bayern München oder weitere europäische Topklubs eine Superliga.

    Reformen in der Champions League werden angedacht

    Wie es scheint, knickt der Fußballverband nun wohl etwas ein. So soll eine Verkleinerung der Gruppenphase auf sechzehn Teams vorgenommen werden. Berufung auf einen Premier-League-Verein heißt es, dass es bei zwei Gruppen mit acht Teams zu mehr Duellen von Spitzenvereinen kommen könne. Die Rahmenbedingungen, wie sie derzeit sind, sind jedoch bis einschließlich der Saison 2017/18 festgeschrieben, so dass etwaige Änderungen erst danach greifen würden. Das neue Exekutivkomitee der UEFA könnte darüber aber wahrscheinlich Ende des Jahres entscheiden.

    Damit würde der Verband den Topklubs entgegenkommen, da so die Zahl von vermeintlich unattraktiven Partien gegen kleinere Kontrahenten verringert werden würde. Vorher sollen K.o.-Runden stattfinden, um unattraktivere Vereine auszusieben, für die Ausscheidung der letzten 32 Teams könnten die Top 16 Europas gesetzt sein. Denkbar wäre zusätzlich auch nach wie vor die Einführung einer europäischen Superliga, die oberhalb der bisherigen europäischen Wettbewerbe geführt wird.

    Der Abstand in den Ligen wird immer größer

    Schon zu Jahresbeginn hatte Rummenigge in seiner Funktion als Vorsitzender der European Club Association das Thema Superliga wieder aufgebracht. „Ich schließe es nicht aus, dass man in Zukunft eine europäische Liga gründet, in der die großen Teams aus Italien, Deutschland, England, Spanien und Frankreich spielen“, so der Vorstandsvorsitzende. Was er jedoch eigentlich mit seinem Vorstoß hofft, ist eine Art Setzliste, in der Mannschaften wie der FC Bayern, Juventus oder auch Barca und Real erst später in den Wettbewerb eingreifen müssen.

    Für die Bayern wäre dies natürlich ein Segen, da man so unattraktiven Gruppenspielen wie in Moskau, in Molde oder in Bukarest aus dem Weg gehen würde. Die eigenen Spieler würden geschont werden, man hätte die hochklassigen Gegner erst später im Modus und würde somit noch viel mehr Geld verdienen können, da die späteren Runden die viel größeren Prämien versprechen. Für alle anderen Vereine jedoch wäre dies nicht nur ein Schlag ins Gesicht, sondern die Schere zwischen Arm und Reich würde nur noch weiter auseinander gehen.

    Manifestation der großen Vereine

    Bereits jetzt hat der Rekordmeister einen mehr als zwanzigfachen Etat, den ein Aufsteiger in die erste Liga zu bieten hat. Auch die Traditionsklubs wie Stuttgart, Bremen oder Frankfurt hecheln nur noch hinterher und beschränken sich auf Schadensbegrenzung in Spielen gegen den Branchenprimus. Und schaut man unter den Deckel in Foren und Diskussionen, plädiert ein Großteil der Nicht-Bayern-Anhänger dafür, den Bayern ruhig die Superliga zu geben, sie aber gleichzeitig aus der Bundesliga dann auch ausschließen zu können. So würde die heimische Liga wieder spannend werden und die Attraktivität wäre gesteigert.

    Eine Reform wie sie jedoch nun geplant ist, mit einer Setzliste für Topteams, spielt nur den großen Vereinen in die Karten. War der Cup der Landesmeister damals tatsächlich nur für die Meister vorbehalten, die sich von Beginn an in Hin- und Rückspiel durchsetzen mussten, so ist die Königsklasse inzwischen zu einer Gelddruckmaschine für Topklubs verkommen, wo sich Jahr für Jahr die gleichen Teams im Viertelfinale wieder sehen und die immer gleichen Duelle austragen. Mit der Reform würde dieser Umstand nur noch zementiert werden. Für die Bayern ein Segen, für die Liga ein Fluch!

     
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