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  • Marc Fischer

    Marc Fischer 10:52 am am May 10, 2014 Permalink | Antwort
    Tags: Bayer Leverkusen, , , , , , , ,   

    Kaderplanung 

    Joachim Löw hat seinen Kader für die Weltmeisterschaft in Brasilien bekannt gegeben. Und plötzlich hat die Republik wieder 80 Millionen Bundestrainer. Die Diskussionen um die einzelnen Nominierungen sind vielfältig. Wir möchten den Debatten etwas Struktur verleihen und unterziehen den Kader einem kritischen Blick.

    Torhüter

    Mit Manuel Neuer, Roman Weidenfeller und Ron-Robert Zieler gibt es eigentlich keine Überraschungen auf der Position. Und dann auch irgendwie doch. Schaut man sich diverse Statistiken an, fällt schnell auf, dass weder Roman Weidenfeller noch Ron-Robert Zieler dieses Jahr herausragende Leistungen erbracht haben. In der kicker-Rangliste befindet sich der Dortmunder Schlussmann auf Platz 7, sein Kontrahent von Hannover 96 ist auf dem 8. Rang. Weitere Ranglisten (z.B. Sportal.de, weltfussball.de) sehen die beiden Torhüter sogar noch weiter unten.

    Roman Weidenfeller konnte seine starke Vorsaison, die ihn erst in die Nationalmannschaft gebracht hat, nicht bestätigen. Sein Ausreißer leistungstechnisch nach oben im letzten Jahr fand in dieser Saison keine Fortsetzung. Er pendelte sich wieder in sein normales und beständiges Niveau ein, was für einen teils überdurchschnittlichen Bundesligatorwart reicht. Ron-Robert Zieler ist dagegen eher ein wenig abgetaucht und hat sich diese Spielzeit sehr bedeckt gehalten, was sowohl Forderungen nach Spielzeiten in der Nationalelf angingen, als auch herausragende Darbietungen im Trikot von Hannover, mit denen er seinem Team wichtige Punkte gerettet hat.

    Natürlich, sollte alles seinen normalen Gang gehen, wird Manuel Neuer in allen Spielen zu Recht als etatmäßige Nummer 1 zwischen den Pfosten stehen. Trotzdem hat man es auch mit der Nominierung von Roman Weidenfeller ein Stück weit verpasst, dem Nachwuchs weitere Möglichkeiten zu bieten, sich auf einem hohen Niveau weiterzuentwickeln. Auffällig ist nämlich, dass in jeder der Ranglisten Bernd Leno, Ralf Fährmann und Marc-André ter Stegen grundsätzlich vor den beiden Nominierten stehen.

    Leno, Fährmann und ter Stegen sind die statistisch Besten

    Laut kicker spielte der beste Torhüter diese Saison nämlich in Leverkusen. Dabei war Leno nicht nur in der Liga ein Garant, sondern wusste auch mit starken Spielen in der Königsklasse zu überzeugen. Auf Rang zwei liegt etwas überraschend der Schalker Schlussmann Ralf Fährmann. Dieser hat zwar nur 21 der 33 Spiele diese Saison absolvieren können, jedoch hatte der Schalker endlich mal die Möglichkeit zu zeigen, wie viel Talent in ihm steckt, wenn man ihn denn auch lässt. Das Vertrauen der königsblauen Führungsriege zahlte der inzwischen 25 Jährige zurück und wurde deshalb nicht mal zu Unrecht von Manager Horst Heldt ins Gespräch gebracht.

    Mit Marc-André Ter Stegen folgt auf Rang vier eine der umstrittensten Personalien. Der Gladbacher, der aller Voraussicht nach der Saison zum FC Barcelona wechseln wird, leistete sich im Nationaltrikot gegen die USA im letzten Sommer einen seltsamen Aussetzer und hat auch sonst eine verheerende Statistik in der Nationalelf vorzuweisen. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass er in jeder seiner Partien für Deutschland eine Abwehr vor sich hatte, die grundsätzlich als Experiment verstanden werden musste und keinesfalls eingespielt war.

    Über die Saison gesehen waren aber sowohl Leno als auch Ter Stegen konstanter und ließen auch immer wieder mit starken Vorstellungen aufhorchen. Ralf Fährmann soll hier außen vor gelassen werden, da er erst seit dieser Halbserie stabile Werte präsentiert. Während Leno fast gänzlich fehlerfrei in dieser Saison blieb, leistete sich ter Stegen wiederum einen Bock in Braunschweig am 23. Spieltag, den er so schon zum zweiten Mal aufführte. Die Uraufführung fand im Nationaltrikot gegen die USA statt. Dies blieb aber der einzige Fauxpas des gebürtigen Mönchengladbachers, der sonst einen großen Anteil an der guten Platzierung der Fohlen in diesem Jahr hat.

    Mit Ron-Robert Zieler hat man zwar bedingt vermittelt, dass der Nachwuchs durchaus eine Rolle spielt, dass aber mit Sven Ulreich vom VfB Stuttgart und teilweise auch Kevin Trapp von der Frankfurter Eintracht zwei weitere junge und talentierte Keeper in den Rankings noch vor dem Hannoveraner stehen, lässt zumindest zweifeln. Das Zieler nominiert wurde, kann man als Vertrauensbeweis gegenüber dem Keeper werten. Dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er in seiner Entwicklung in dieser Spielzeit eher stagniert ist, wohingegen Bernd Leno und Marc-André ter Stegen einfach auf ihrem Niveau weitergemacht haben und an ihm vorbeigezogen sind.

    Seite 2: Defensive
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  • Marc Fischer

    Marc Fischer 12:17 pm am April 30, 2014 Permalink | Antwort
    Tags: Bayer Leverkusen, Carsten Ramelow, Hertha BSC, VdV, Vizemeisterschaft,   

    Carsten Ramelow 

    Bayer Leverkusen hat für die kommende Saison mit Roger Schmidt einen neuen Übungsleiter. Beim durchstöbern der Reaktionen auf diesen Wechsel stolperten wir plötzlich über einen Namen, den wir irgendwie nicht mehr auf dem Schirm hatten. Was macht eigentlich Carsten Ramelow?

    In seiner Jugend durchlief der gebürtige Berliner mehrere Vereine in der Hauptstadt, ehe er als 17 Jähriger zur Hertha wechselte. Über die Amateurmannschaft schaffte es Ramelow schließlich, sich im damaligen Zweitligakader zu etablieren und zur Stammkraft zu werden. Von Berlin aus wechselte er dann in der Winterpause der Saison 1995/96 zu Bayer Leverkusen.

    Fortan spielte der Mittelfeldspieler bei keinem anderen Verein mehr und erzielte in insgesamt 333 Bundesligaspielen 22 Treffer für den Werksclub. Ein Titel blieb ihm am Rhein aber verwehrt. So war er Teil des legendären Kaders von Klaus Toppmöller, der 2002 in der Meisterschaft, im Pokal und in der Champions League jeweils nur Vize wurde. Insgesamt brachte es Ramelow auf vier Vizemeisterschaften, zwei Vize-Pokalsiege und einen Vize-Champions-League-Sieg. Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er 2002 in Japan und Südkorea, man ahnt es, Vize-Weltmeister.

    Für die Nationalmannschaft absolvierte Ramelow insgesamt 46 Spiele, in denen ihm drei Treffer gelangen. Wenige Tage vor der EM 2004 in Portugal gab er schließlich seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt. Er begründete diesen Schritt damals mit seinen zahlreichen Verletzungen und wollte zudem „Platz machen für jüngere Spieler, die eine Perspektive für die WM 2006 haben“.

    Im März 2008 beendete der Berliner dann seine aktive Karriere. Ulf Kirsten, zu jener Zeit Trainer des Leverkusener Regionalliga Teams, konnte ihn im August selben Jahres noch mal umstimmen. Der ehemalige Mittelfeldspieler sollte der jungen U-23 Truppe mit seiner Erfahrung Stabilität verleihen. Im Oktober war dann aber endgültig Schluss, die Knie machten einfach nicht mehr mit.

    Dem Fußball ist Carsten Ramelow aber erhalten geblieben. Seit 2003 bereits ist er, wie sollte man es auch anders annehmen, Vizepräsident des VdV, der Vereinigung der Vertragsfußballspieler. Einer Spielergewerkschaft für Profi-Fußballer, der rund 1300 Mitglieder angehören. 2011 war er für die Frauenfußball-WM in Deutschland als Botschafter und Städtepartner für Leverkusen unterwegs.

    Seit seinem Karriereende arbeitet Ramelow bei der Booker GmbH, einer Firma, die sich auf den Verkauf von Businesslogen bei Sportevents spezialisiert hat. Bereits 2004 versuchte er sich als Sänger und nahm eine CD mit drei Musikstücken auf. Das Geld, welches eingenommen wurde, spendete der gebürtige Berliner einer sozialen Einrichtung in seinem Wohnort. Carsten Ramelow wohnt heute in Kürten-Bechen, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

     
  • Marc Fischer

    Marc Fischer 6:11 pm am November 28, 2013 Permalink | Antwort
    Tags: Bayer Leverkusen,   

    Blamage 

    Bayer Leverkusen ging in der heimischen BayArena vor eigenem Publikum gegen Manchester United mit 0:5 unter. Wie weit Anspruch, Wirklichkeit, die deutsche Bundesligaspitze und internationale Klasse auseinanderklaffen können, bewies das Spiel gestern live im öffentlich-rechtlichen TV.

    Donati, Toprak, Spahić, Can. Nicht nur außerhalb Deutschlands braucht man erst mal einen Moment, bis man mit diesen Namen, oder der Reihenfolge, auch was anfangen kann. Als die Mannschaftsaufstellungen gestern über die Bildschirme liefen, war schon ein wenig Verwunderung dabei. Diese vier Spieler sollten die Offensive um die Weltstars Wayne Rooney (88 Länderspiele für England), Shinji Kagawa (53 Länderspiele für Japan), Antonio Valencia (67 Länderspiele für Ecuador) und Nani (72 Länderspiele für Portugal) in Schach halten.

    Der renommierteste der vier Verteidiger dürfte der bosnisch-herzegowinische Nationalspieler Emir Spahić sein. Er hat immerhin noch 71 Länderspiele für Bosnien-Herzegowina absolviert, ist jedoch mit seiner Vita eher ein moderner Wandervogel, war er doch schon in seiner Karriere in Kroatien, Russland, Frankreich, Spanien und erneut Russland zu Gast. vor der Saison verpflichtete Bayer 04 den inzwischen 33 Jahre alten Innenverteidiger vom FC Sevilla, der zur Rückrunde nach Russland zu Anschi Machatschkala ausgeliehen war. Bereits früh in der Saison erwies sich der Bosnier als wichtige Stütze für den Werksclub.

    Das Innenverteidigerduo komplettierte gestern Abend Ömer Toprak, der in seiner Jugendzeit diverse deutsche U-Nationalteams durchlief, wegen mangelnder Aussicht auf ein Platz in der A-Mannschaft aber die türkische Staatsbürgerschaft beantragte und somit mittlerweile für die türkische Nationalmannschaft unter Fatih Terim spielt. 2011 kam er vom SC Freiburg nach Leverkusen, etablierte sich auf Anhieb in der Werkself, blieb aber auch immer mal wieder den Beweis schuldig, international konstant auf hohem Niveau mitspielen zu können.

    Spieler aus der Serie B sollen Leverkusen international weiterhelfen

    Emre Can ist ein 19-jähriger Linksverteidiger, den man vor der Saison von Bayern München an den Rhein ziehen ließ. Nicht etwa, weil er einfach nicht an Philipp Lahm vorbei kam, sondern weil man annehmen muss, dass er schlicht und ergreifend noch schlechter als Diego Contento ist. Emre Can wird bei den Bayern offenbar noch weniger zutraut, dem Niveau gerecht zu werden, allerdings behielten sich die Münchener das Recht auf eine Rückkaufoption.

    Während die Münchener darauf achten, das Gefälle zwischen Profis und Jugend nicht zu groß werden zu lassen und ein Diego Contento an guten Tagen durchaus schon bewies, dass er mithalten kann, traute man diesen Schritt Emre Can einfach nicht zu. So ließ man ihn nach Leverkusen gehen, mit dem Wissen, sportlich wenig bis gar nichts eingebüsst zu haben. Die Rheinländer ihrerseits wähnten sich im Sommer als die heimlichen Gewinner dieses Transfers, hatte man doch dem großen FCB einen Spieler abgeluchst. Warum man den Spieler so bereitwillig ziehen ließ, bekam man gestern im ZDF live zu sehen.

    Mit Giulio Donati hat man auf der rechten Außenverteidigerseite einen Spieler, der mit „No-name“ tatsächlich noch wohlwollen umschrieben ist. Zwar kann der Italiener eine Vereinszugehörigkeit von Inter Mailand vorweisen, hat jedoch außer im Jugendbereich nicht ein Spiel für Inter bestritten, sondern wurde reihenweise verliehen. Dabei bestritt er 2010 vierzehn Spiele in der Serie A, die letzten beiden Jahre war er an Vereine in der Serie B ausgeliehen. Nichts dürfte besser zeigen, warum Leverkusen gegen richtige Topteams aus dem Ausland immer wieder die Hütte voll bekommt.

    So kann man nicht von Führungswechsel in Europa reden

    War es im März 2012 noch ein 1:7 beim FC Barcelona, folgte diesmal gegen Manchester United ein 0:5 in der heimischen Arena vor eigenem Publikum. Dabei hat der Club aus Nordengland selbst genug Sorgen und steht daheim mächtig in der Kritik, weil es in der Premier League für den einstigen Serienmeister auf der Insel diese Saison so gar nicht laufen will. Zudem fehlten mit Marouane Fellaini, Michael Carrick, Nemanja Vidic und Robin van Persie vier Stammkräfte und doch reichte im Gruppenspiel gegen die Werkself eine durchschnittliche bis abgezockte Leistung, um einer völlig verunsicherten wie verängstigten Bayer-Mannschaft mit nicht mal viel Aufwand, fünf Tore einzuschenken.

    Diese Begegnung war Beweis genug, dass jegliches Gerede von einem Führungswechsel in Europa zwischen dem englischen und dem deutschen Fußball Makulatur ist. Dortmund und die Bayern ragen aus der deutschen Eliteklasse heraus und gelten mit ihrer Spielweise und ihrer taktischen Ausprägung sicher zur europäischen Spitze. Dahinter jedoch kommt auf europäischem Niveau lange nichts, auch wenn es für Leverkusen diese Saison in der Bundesliga sicher wieder locker zu Platz 3 reichen wird. Und genau das ist das Traurige an der Niederlage. Es gäbe kein besseres Exempel, wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen können. In der Bundesliga ein Topteam, wobei auch hier der Kontakt zur Spitze schon merklich fehlt, in Europa nur unter ferner liefen.

    Leverkusen wähnt sich nach etlichen Teilnahmen in der jüngeren Geschichte in internationalen Wettbewerben immer wieder auf Augenhöhe mit den anderen europäischen Topclubs. Wenn es dann allerdings zu eben solchen Aufeinandertreffen kommt, erstarrt man am Rhein in Erfurcht. Wie Hohn klingt es da schon fast, wenn der neue Geschäftsführer Michael Schade davon spricht, Bayer Leverkusen in Asien populär machen zu wollen. Wenn man dann noch gegen den in Fernost populärsten Club neben Real Madrid im eigenen Wohnzimmer mit 0:5 verprügelt wird, das Ganze noch im heimischen öffentlich-rechtlichen TV ausgestrahlt wird, hilft das eher wenig. Das die Qualität der Werkself gegen eine ersatzgeschwächte und mental angeknockte Mannschaft aus Manchester zudem noch so abfällt, dürfte auch dem Bayer-Vorstand zu denken geben.

     
  • Marc Fischer

    Marc Fischer 2:56 pm am November 27, 2013 Permalink | Antwort
    Tags: Bayer Leverkusen, Benfica Lissabon, , FC Kopenhagen, , Juventus Turin, , , Olympiakos Piräus, Paris St. Germain, , Real Sociedad San Sebastian, RSC Anderlecht, Schachtar Donezk, Viktoria Pilsen, ZSKA Moskau   

    Ausblick II 

    Die Champions League Vorrunde 2013/14 geht ihrem Ende entgegen. Vompunkt blickt auf die bisherigen Geschehnisse und Ergebnisse und wagt einen Ausblick auf die K.O. – Spiele.

    Gruppe A

    Nachdem in sechs Spielen insgesamt 18 Tore fielen (im Schnitt drei pro Spiel), geizte die Gruppe A mit dem Werksclub, den Red Devils, den Basken von San Sebastián und den „Bergarbeitern“ aus Donezk am 4. Spieltag mit Toren. Beide Male gab es ein torloses Unentschieden. Somit besteht zwei Spieltage vor Schluss noch für alle Mannschaften die theoretische Chance auf ein Weiterkommen. Die schlechteste Ausgangslage haben dabei die Spanier, die mit nur einem Punkt und erst einem eigenen Treffer am Tabellenende stehen. Jedoch hat „La Real“ die beiden Begegnungen gegen den vermeintlichen Gruppenfavoriten aus Manchester schon hinter sich gebracht und durchaus noch die Möglichkeit, mit zwei Siegen gegen die direkten Konkurrenten um Platz Zwei über eben jenen noch den Sprung in die K.O. – Runde zu schaffen.

    Sollte es jedoch den Rheinländern ihrerseits gelingen, gegen die Nordengländer einen Sieg einzufahren, könnte es sogar für United noch mal eng werden. Schachtar könnte so mit einem Sieg daheim gegen San Sebastián mit United punktemäßig gleichziehen und seine Ausgangslage erheblich verbessern für das abschließende Gruppenspiel auf der Insel. So wäre aber auch Leverkusen noch bis zum letzten Spiel gefährdet, auf Platz Drei abzurutschen und den bitteren Gang in die Europa League antreten zu müssen. Sollten die Basken einen Punkt in der Ukraine holen und Leverkusen daheim gewinnen, wäre der Werksclub bereits einen Spieltag vor Schluss für die K.O. – Runde qualifiziert und würde in der Champions League überwintern.

    Gruppe B
    Der wohl derzeit beste Spieler Europas in Diensten von Real Madrid hat in vier Gruppenspielen neun Scorerpunkte zu verbuchen. Cristiano Ronaldo stellt im Moment die gesamte Konkurrenz noch mal in den Schatten und versucht, seinen Kritikern mit aller Macht beweisen zu wollen, dass er mit seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist. Acht Treffer erzielte der Portugiese bereits in der diesjährigen Champions League Saison. Wenig überraschend, dass die Königlichen für die Runde der besten Sechzehn bereits qualifiziert sind. Dahinter könnte sich jedoch die eine oder andere Überraschung in der Gruppe anbahnen. Die bereits jetzt schon größte Sensation ist, dass die „alte Dame“ aus Turin in einer Gruppe mit Galatasaray Istanbul und dem FC Kopenhagen nach vier Spieltagen bisher noch sieglos ist. Lediglich drei Remis erreichte Juventus, spielte dabei aber schon beide Begegnungen gegen den spanischen Vertreter.

    Besser sieht es da schon für die Dänen aus Kopenhagen und die Löwen von „Gala“ aus. Beide errangen jeweils einen Sieg und ein Remis und stehen mit vier Punkten auf den Rängen zwei und drei, haben jedoch ein schlechteres Torverhältnis als die Turiner, weil sich beide jeweils einmal von Real abschießen ließen. Dabei gewannen die beiden Teams auch gegen sich selbst. In der Türkei siegte der Verein aus Istanbul, in der dänischen Hauptstadt gewannen die Skandinavier. Sollte also „Juve“ auch nur eines der beiden Spiele gegen Kopenhagen oder in der Türkei verlieren, wären die Italiener, eigentlich als Favorit auf Platz Zwei hinter Madrid gestartet, sensationell gescheitert.

    Weiter geht es mit Gruppe C und Gruppe D auf Seite 2
     
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