Schlagwörter: Hamburger SV Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • Marc Fischer

    Marc Fischer 9:57 am am April 1, 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Bruno Labbadia, , Hamburger SV   

    Rückendeckung für Bruno Labbadia 

    Lange schien es, dass der HSV in diesem Jahr nicht in den Abstiegskampf gehen muss. Mit nur zwei Siegen aus den letzten zehn Bundesligaspielen scheint man aber genau dort wieder angekommen zu sein. Wie viel Rückendeckung hat Bruno Labbadia eigentlich noch? 

    Nach dem 2:0-Sieg daheim gegen die Hertha aus Berlin Anfang März schien man an der Alster merklich durchzuatmen. Kein Abstiegskampf in diesem Jahr, endlich stabile Leistungen, frühzeitige Planungssicherheit. Danach jedoch folgte eine Pleite in Leverkusen und die 1:3-Heimschlappe gegen die TSG Hoffenheim und die Abstiegsangst war wieder da.

    Das hatten sich die Verantwortlichen beim HSV sicher ganz anders vorgestellt. Nach der Hinrunde stand man mit 22 Punkten noch auf einem sicheren zehnten Rang und schien eine halbwegs entspannte Rückrunde vor sich zu haben, nachdem man aber nun in den letzten zehn Partien nur zwei Siege und neun Punkte ergattern konnte, müssen sich Labbadia, Knäbel und Beiersdorfer wieder mit dem Abstiegskampf auseinandersetzen. Aktuell liegen nur vier Punkte zwischen dem HSV und einem direkten Abstiegsplatz.

    Normalerweise steht in solchen Momenten, wenn es bergab geht und der Druck wächst, der Trainer ganz schnell in der Kritik, das war auch in Hamburg in den letzten Jahre nicht anders. Dieses Mal scheint man aber bewusst ruhig zu bleiben und sich daran zu erinnern, wie man den Klub im letzten Jahr beinahe schon mal an die Wand gefahren hätte. Deshalb hält man sich mit Kritik an Bruno Labbadia bislang auch zurück.

    Doch wohl nicht nur aufgrund der Erfahrungen aus der letzten Saison, als man insgesamt vier Übungsleiter für den Klassenerhalt brauchte, hält man die Füße still, sondern wohl auch, weil man Labbadia einiges zu verdanken hat. Letztlich war er es, der dem HSV in wirklich aussichtloser Situation Leben eingehaucht hat und die Mannschaft zum Klassenerhalt geführt hat. Labbadia war es auch, der trotz aller Widrigkeiten zum Trotz nicht gemurrt hat, Missstände nur intern angemahnt hat und ansonsten keine zusätzliche Unruhe in den Verein brachte.

    Auch war es Labbadia, der dem Verein mit einer Verlängerung die Treue hielt, obwohl klar war, dass der HSV einen gewaltigen Umbruch vor sich hat und erstmal kleinere Brötchen backen muss. Das internationale Ambitionen erstmal Geschichte sind und das auch Geld fehlt, um wirkliche Verstärkungen in die Hansestadt zu lotsen. All das hat der Trainer bislang ungewohnt ruhig über sich ergehen lassen und hingenommen.

    So bekommt er auch nach wie vor viel Rückendeckung von allen Verantwortlichen und auch von Außen. Thomas von Heesen, ehemaliger HSV-Kapitän und Aufsichtsrat, sagte über den Trainer, dass dieser einen Top-Job mache. „Unter den gegebenen Voraussetzungen macht Bruno das super. Ihn darf man in keinster Weise infrage stellen“, so von Heesen in einer Talkrunde.

     
  • Marc Fischer

    Marc Fischer 10:23 am am May 24, 2014 Permalink | Antwort
    Tags: Blaue Front Hamburg Norderstedt, , Hamburger SV, HSV Plus   

    Bangen 

    Der Hamburger SV hat für seine eigenen Ansprüche eine unbefriedigende Saison sportlich beendet. Nun ist durchatmen angesagt. Vorerst. Denn nach der überstandenen Relegation ist vor der Mitgliederversammlung. Diese entscheidet am Sonntag, wie es mit dem Bundesliga-Urgestein weitergeht.

    Michi, Jahrgang 86 vom Fanclub Blaue Front Hamburg Norderstedt, ist seit 1994 Fan und Mitglied beim HSV. Fragt man ihn nach seiner persönlichen Einschätzung der Saison, zuckt er nur mit den Schultern. „Es war die gewohnte Achterbahnfahrt der letzten Jahre. Nach einem guten Spiel, das Hoffnung weckte, folgte der nächste unerklärliche sportliche Rückschlag!“ Vor allem die vielen Nebenkriegsschauplätze und vier verschiedene Trainer hätten die Saison geprägt. „Im gesamten Verein, von der Vereinsführung bis zur Mannschaft herrschte Chaos, das fängt bei der unfähigen, fußballfernen Vereinsspitze an und endet bei einer Mannschaft, gespickt von Nationalspielern, die vor allem Willen und Leidenschaft immer wieder vermissen lassen.“

    Auch an den einzelnen Übungsleitern dieser Saison, von denen alle derzeit noch in Lohn und Brot bei den Rothosen stehen, lässt der langjährige Dauerkartenbesitzer kein gutes Haar. „Thorsten Fink hatte meiner Meinung nach insgesamt genug Zeit, um eine Mannschaft inkl. Transfers zu formen. Jedoch war nie ein Konzept oder Stabilität zu erkennen. Das ganze gipfelte im Hinspiel gegen den BVB, wo er die Taktik dreimal umstellte.“ Es sollte das letzte Spiel von Fink beim HSV werden. Die 6:2 Niederlage gegen Borussia Dortmund besiegelte für ihn bereits am 5. Spieltag das Aus beim Hamburger SV.

    Als Nachfolger wurde der Niederländer Bert van Marwijk installiert. „Der hatte die schlechteste Außendarstellung, die man in einer Krisenzeit an den Tag legen kann. Wenig Training, oft in Holland und sinnfreie Wintertransfers wie Ola John und Ouasim Bouy.“ John und Bouy wurden beide von namhaften Vereinen für die Rückrunde ausgeliehen. John, seines Zeichens Stürmer unter Vertrag bei Benfica Lissabon, hatte immerhin acht Einsätze. Ouasim Bouy, der vom frisch gebackenen italienischen Meister Juventus Turin kam, spielte lediglich dreimal. Torbeteiligungen? Fehlanzeige.

    Auch U-23-und-immer-mal-wieder-Interimstrainer Rodolfo Cardoso bekommt sein Fett weg. Saß der gebürtige Argentinier diese Saison lediglich für zwei Partien, gegen Werder Bremen (0:2) und im DFB-Pokal gegen Greuther Fürth (1:0), auf dem Chefsessel, sagt Michi, dass der Vertrag vom ehemaligen Stürmer aus Leistungsgründen nicht verlängert wird. Der ausbleibende Fortschritt in der Jugendarbeit seit Amtsantritt und das erneute Scheitern der Aufnahmeprüfung des DFB für die Trainerlizenz seien ausschlaggebend gewesen. Zu guter Letzt schließlich Mirko Slomka. „Er steht jetzt am Ende einer langen Fehlerkette. Was er mit dem HSV zu leisten im Stande ist, wird sich zeigen.“

    „Ich musste lernen, den Nörglern und negativen Berichten Recht zu geben.“

    Während der Rautenträger so erzählt, wechselt er häufig zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zu viel ist in dieser Saison hochgekommen, zu nah sind noch die jüngsten Ereignisse. Die letzten Wochen waren geprägt von Niederlagen, Hoffen und Bangen. Aus den letzten 10 Spielen holte der HSV lediglich sieben Punkte. Die letzten fünf Partien wurden allesamt verloren. Noch nie hat es ein Team in der Bundesliga-Geschichte geschafft, mit nur 27 Zählern die Klasse zu halten. So etwas hinterlässt Spuren. „Zum einen hatte ich natürlich Angst um den Ligaverbleib, auf der anderen Seite habe ich eine neue Seite an mir, in Bezug auf meinen Verein, entdeckt. Ich bin mit einer gewissen Gleichgültigkeit und Galgenhumor in die Spieltage gegangen. Ich war selbst überrascht, wie wenig mich die meist emotionslosen Auftritte meiner Mannschaft geärgert haben. Das liegt an der Entwicklung der letzten Jahre. Ich musste lernen, den Nörglern und negativen Berichten Recht zu geben. Das tat ich früher nicht.“

    So rettete sich der Dino schließlich mit Ach und Krach über die Ziellinie in die Relegation und dürfte sich herzlichst in Nürnberg und in Braunschweig bedankt haben, dass sich doch noch zwei Teams in der Bundesliga fanden, die die vielen Möglichkeiten nicht nutzen wollten, die Klasse zu halten. In den Entscheidungsspielen war Greuther Fürth der erwartet schwere Gegner. „Die Tatsache, dass der HSV in beiden Spielen unterlegen war, hat mich nicht überrascht. Fürth ließ diese Saison gewisse Parallelen zu Teams wie Augsburg und Mainz erkennen. Wille und Teamgeist werden immer mehr zu bestimmenden Attributen im Fußball und können Technik und Talent verdrängen.“ Allerdings steht für ihn auch außer Frage, dass eine Mannschaft, die es nicht schafft, den HSV in der derzeitigen Verfassung in zwei Begegnungen auszuschalten, ebenfalls nicht in die erste Liga gehört.

     
  • Marc Fischer

    Marc Fischer 5:20 pm am May 2, 2014 Permalink | Antwort
    Tags: , Eintracht Braunschweig, , , , Hamburger SV, , , Lieberknecht, Mainz, Prinzen,   

    Schneckenrennen 

    Im Tabellenkeller liefern sich Braunschweig, Nürnberg und Hamburg einen harten Kampf um den Relegationsplatz. Der bewahrt den Inhaber zwar nicht vor dem drohenden Abstieg, lässt aber für zwei Extraspiele die Hoffnung am leben, das Ruder zum Klassenerhalt doch noch herumreißen zu können.

    So haben alle drei Mannschaften auch noch berechtigte Chancen, sich in den letzten beiden Spieltagen vor der Sommerpause den begehrten 16. Platz zu sichern. Wir beleuchten die derzeitigen Situationen der einzelnen Teams im Keller, wie gut die Gegner gerade so drauf sind und was man von den Schicksalsspielen erwarten kann.

    Eintracht Braunschweig

    Platz 18 in der Tabelle, die wenigsten Punkte, gemeinsam mit dem Hamburger SV die meisten Niederlagen und zwei Spieltage vor Schluss immer noch die Hoffnung auf den Relegationsplatz. Braunschweig hat immer noch die große Möglichkeit, die Saison mit einer kleinen Sensation zu beenden. Mit jedoch nur 28 geschossenen Toren sind die Braunschweiger das offensiv harmloseste Team der gesamten Bundesliga. Bei der Gegentor-Statistik jedoch beweisen die Niedersachsen durchaus, dass sie keine Fehlbesetzung in der Liga sind.

    Hier liegen die Löwen mit 56 Gegentreffern zusammen mit dem SC Freiburg auf Platz 11 der Tabelle. Fünf der sechs Siege in dieser Saison holte der BTSV im heimischen Eintracht-Stadion. In der Heimtabelle liegt man mit insgesamt 18 gesammelten Punkten sogar noch vor dem 1. FC Nürnberg und dem Hamburger SV. Auswärts hingegen holte die Eintracht erst magere 7 Pünktchen, wobei der einzige Sieg in der Volkswagen-Arena des VfL Wolfsburg (0:2) zustande kam.

    FC Augsburg (H)

    Ein Aufeinandertreffen mit den Schwaben gab es für die Löwen erst dreimal. Dabei spricht die Bilanz klar für den FCA. In der Saison 2006/07 traf man in der 2. Liga das erste Mal aufeinander. Das Spiel in Augsburg endete damals torlos, das Rückspiel beim BTSV am 33. Spieltag verloren die Löwen mit 0:1.

    Beim Hinspiel in der SGL Arena in dieser Spielzeit gingen die Braunschweiger mit 4:1 unter. Überragender Akteur auf dem Platz, nicht zuletzt wegen seiner beiden Treffer, war André Hahn. So sprangen aus den drei bisherigen Partien gegen Augsburg lediglich ein Punkt und ein Tor heraus. Augsburg hingegen holte in den drei Aufeinandertreffen bei 5:1 Toren sieben Punkte. Da die Augsburger noch um ihre Restchance kämpfen werden, einen Europapokal-Platz zu ergattern, ist kaum davon auszugehen, dass es der FCA zum Saisonausklang lockerer angehen lässt.

    BTSV-Trainer Torsten Lieberknecht traf als Spieler selbst zweimal auf den FC Augsburg. Als Spieler vom 1.FC Saarbrücken verlor er in Augsburg im September 2002 mit 0:3 recht deutlich. 2006 spielte Lieberknecht dann bei der Eintracht aus Braunschweig und erreichte dieses Mal in Augsburg immerhin ein torloses Unentschieden.

    TSG 1899 Hoffenheim (A)

    Für die Löwen aus Braunschweig sind es in dieser Saison die ersten Aufeinandertreffen mit der TSG aus Sinsheim überhaupt. Nie zuvor sind sich diese beiden Vereine über den Weg gelaufen und haben die Schienbeine gekreuzt. Die erste Partie in der Hinrunde im Eintracht-Stadion entschieden die Löwen kurz vor Weihnachten mit dem denkbar knappsten Ergebnis. 1:0 gewann der BTSV damals und sicherte sich damit drei ganz wichtige Punkte, um die Hoffnung, den Klassenerhalt zu schaffen, über die Winterpause hinüber zu retten.

    Dabei ist ein Auswärtssieg auch tendenziell gegen die Wundertüte Hoffenheim möglich. Die TSG hat mit 67 Buden zwar die drittmeisten Tore erzielt, hat aber mit 66 gefangenen Dingern auch die zweithöchste Anzahl an Gegentreffern zu verbuchen. Dabei steht der Verein insgesamt so solide im Niemandsland, wie es nur geht. Platz 9 in der Liga, bei zehn Siegen, elf Unentschieden und elf Niederlagen. Auch in der Heimtabelle steht man mittelfeldiger als alles andere. Das heißt Platz zehn mit sechs Siegen, sechs Unentschieden und vier Niederlagen. Für die vier Heimniederlagen waren Leverkusen (1:2), Bayern München (1:2), Hertha BSC (2:3) und Mainz 05 (2:4) verantwortlich.

    Der Verein von Dietmar Hopp steht also jenseits von Gut und Böse und dürfte eventuell mit Motivationsproblemen am letzten Spieltag zu kämpfen haben, sollte es nicht noch mal eine saftige Siegprämie regnen.

    1. FC Nürnberg: Seite 2
    Hamburger SV: Seite 3

     
  • Marc Fischer

    Marc Fischer 7:49 pm am April 3, 2014 Permalink | Antwort
    Tags: , Hamburger SV, Martin Dahlin, MD Management,   

    Martin Dahlin 

    Martin Dahlin

    In einer Zeit, bevor Ibrahimović seine Gegner zlatanisierte, bevor Henrik Larsson seine Dreadlocks durch Europa fliegen ließ und ein Fredrik Ljungberg als Model für Calvin Klein posierte, begeisterte bereits ein Schwede die Bundesliga.

    Mit Martin Dahlin hatte die Gladbacher Borussia Anfang der Neunziger Jahre einen Star in ihren Reihen. Der Sohn einer schwedischen Mutter und eines venezolanischen Vaters schoss in 125 Bundesligaspielen satte 60 Tore für die Fohlen. Immerhin der siebterfolgreichste Torschütze in der Geschichte vom VfL. Im schwedischen Nationalteam gelangen dem Stürmer in 60 Spielen 29 Treffer. 1993 wurde Dahlin zum schwedischen Spieler des Jahres gewählt und bei der anschließenden Weltmeisterschaft in den USA erreichte er mit den Tre Kronors den dritten Platz.

    1995 wurde er mit Mönchengladbach noch mal deutscher Pokalsieger, bevor er ein Jahr später nach Italien zum AS Rom wechselte. Diese Liaison war jedoch nicht von Glück geprägt, so dass  Dahlin bereits zur Rückrunde wieder nach Mönchengladbach zurückkehrte, wo er mit 10 Treffern zum erfolgreichsten Bundesligastürmer der Rückrunde wurde. Sein anschließender Wechsel in die englische Premier League zu den Blackburn Rovers verlief eher durchwachsen. In 26 Spielen gelangen „O.J.“, wie er aufgrund seiner Ähnlichkeit zu O.J. Simpson seit der WM 1994 in den USA genannt wurde, lediglich 4 Hütten. Eine Trainingsverletzung beendete die Saison vorzeitig für den Nationalspieler.

    1998 entschloss sich Dahlin zu einem Wechsel zum Hamburger Sportverein, wo er jedoch über die komplette Spielzeit nur 8 Einsätze verbuchen konnte und keine weiteren Bundesligatreffer mehr erzielte. Daraufhin beendete er 1999 seine aktive Karriere und hing die Fußballschuhe an den Nagel.

    Für die nächsten Jahre genoss Dahlin laut eigener Aussage das Leben und bereiste die Welt. Kurz darauf lernte er seine heutige Frau kennen. Bereits 1994 bekam der ehemalige Nationalstürmer eine Anfrage, eine Kollektion für ein Modelabel zu kreieren. Ging es zu Beginn lediglich um Hemden, bietet das Label dahlin, mit dem Claim „Lead. Don’t follow.“, heute auch Schuhe, T-Shirts und Pullover an. Mittlerweile gibt es in Schweden 340 Geschäfte, die seine Klamotten vertreiben und der Umsatz der Marke dahlin beläuft sich mittlerweile laut eigener Aussage auf 15 Millionen Euro.

    Der Fußball ließ den Schweden aber nie so recht los, jedoch kam die Trainerposition nie in Frage, weshalb sich Martin Dahlin seit 2002 als Spielerberater betätigt. Zu Beginn arbeitete er noch in der Agentur seines ehemaligen Manschaftskollegen Roger Ljung, in der Roger Ljung Promotion AB, bis er seine eigene Agentur MD Management gründete, in der sich hauptsächlich schwedische Spieler befinden. Prominenteste Namen in der Vita des Spielerberaters Dahlin sind unter anderem der Ex-Bremer Markus Rosenberg, heute Malmö FF, Ola Toivonen, ebenfalls schwedischer Nationalspieler in Diensten von Stade Rennais und Jonas Olsson, der seit 2008 beim englischen Club West Brom spielt.

    Martin Dahlin wohnt heute in Schweden, hat eine Frau und zwei Kinder.

     
c
compose new post
j
next post/next comment
k
previous post/previous comment
r
reply
e
edit
o
show/hide comments
t
go to top
l
go to login
h
show/hide help
shift + esc
cancel