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  • Marc Fischer

    Marc Fischer 5:57 pm am April 15, 2016 Permalink | Antwort
    Tags: 1. FC Köln, , , Eintracht Frankfurt, , , SV Werder Bremen, ,   

    Abstiegskampf in der Bundesliga 

    Abstiegskampf

    Im Keller fliegen die Fäuste

    Wenn die Meisterschaft entschieden ist, wird der Abstiegskampf meist zur spannendsten Frage in der Bundesliga. Wer bleibt drin, wer muss runter und wer springt dem Teufel noch im letzten Moment von der Schippe? Hier seht ihr einen Ausblick auf das Saisonfinale, wer noch gegen wen ran muss und wie die Chancen der einzelnen Teams im Keller aussehen.

    10. Hamburger SV (34 Punkte)

    30. Spieltag: Borussia Dortmund (A)
    31. Spieltag: SV Werder Bremen (H)
    32. Spieltag: FSV Mainz 05 (A)
    33. Spieltag: VfL Wolfsburg (H)
    34. Spieltag: FC Augsburg (A)

    Der HSV wird wohl mit großer Wahrscheinlichkeit das Relegations-Triple verpassen. Allerdings ist das Restprogramm der Hanseaten nicht ohne. Zwar steht man am komfortabelsten von allen Teams da, immerhin hat man schon sechs Punkte Vorsprung vor dem Relegationsrang, jedoch sollte man gerade in Hamburg die jüngere Vergangenheit im Hinterkopf behalten und als Warnung betrachten. Mit einem Sieg aus den letzten fünf Spielen sollte der endgütlige Klassenerhalt aber sicher sein.

    11. 1. FC Köln (34 Punkte)

    30. Spieltag: FSV Mainz 05 (A)
    31. Spieltag: SV Darmstadt 98 (H)
    32. Spieltag: FC Augsburg (A)

    33. Spieltag: SV Werder Bremen (H)
    34. Spieltag: Borussia Dortmund (A)

    Die Mannschaft von Peter Stöger lieferte eine starke Hinrunde ab und ist auch in der Rückrunde nicht wirklich schlecht, wird aber immer wieder schwer benachteiligt durch Schiedsrichterentscheidungen. Angeblich soll sich so was im Laufe einer Saison ausgleichen, vielleicht heben sich die Geißböcke das Glück aber auch für die kommende Saison auf. Bis auf Dortmund und eventuell Mainz sind es aber machbare Gegner für die Domstädter, so dass man auch am Rhein keinen Abstieg fürchten muss.

    12. VfB Stuttgart (33 Punkte)

    30. Spieltag: FC Augsburg (A)
    31. Spieltag: Borussia Dortmund (H)
    32. Spieltag: SV Werder Bremen (A)

    33. Spieltag: FSV Mainz 05 (H)
    34. Spieltag:VfL Wolfsburg (A)

    Die Stuttgarter haben sich nach einer katastrophalen Hinrunde aus dem Gröbsten herausgearbeitet und stehen mit inzwischen 33 Zählern deutlich besser da. Das Restprogramm ist aber nicht ohne, denn mit Dortmund und Mainz kommen starke Gegner in die Mercedes-Benz Arena, in Wolfsburg am letzten Spieltag ist auch nicht die leichteste Aufgabe. Sollte Kramny das Team aber so konzentriert halten, wie in der bisherigen Rückrunde, sollte auch der VfB am Ende sicher die Klasse halten.

    13. SV Darmstadt 98 (32 Punkte)

    30. Spieltag: FC Ingolstadt 04 (H)
    31. Spieltag: 1. FC Köln (A)
    32. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H)
    33. Spieltag: Hertha BSC (A)
    34. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (H)

    Wäre Ingolstadt nicht so verflucht gut, würde alle Welt über den Sensationsaufsteiger aus Darmstadt sprechen. Nicht einmal waren die ‚Lilien‘ in dieser Spielzeit auf einem Abstiegsplatz zu finden und es wäre tragisch, sollte es am Ende doch so kommen. Mit den nächsten drei Gegnern aus Ingolstadt, Köln und Frankfurt hat man aber drei machbare Gegner, wo man die nötigen Punkte holen könnte, um sicher ins Finale zu gehen. Denn mit Hertha BSC und Mönchengladbach kommen zum Abschluss noch mal zwei richtig spielstarke Gegner auf die Hessen zu, die beide noch ums internationale Geschäft kämpfen. Allerdings sah Darmstadt in der Vergangenheit nicht schlecht aus gegen Mönchengladbach, weshalb hier noch Bonuspunkte drin wären. Holen die Darmstädter vier Punkte aus den nächsten drei Spielen, sollte es auch im nächsten Jahr Bundesligafußball am Böllenfalltor geben.

    14. TSG Hoffenheim (31 Punkte)

    30. Spieltag: Hertha BSC (H)
    31. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (A)
    32. Spieltag: FC Ingolstadt 04 (H)
    33. Spieltag: Hannover 96 (A)

    34. Spieltag: FC Schalke 04 (H)

    Unter ihrem neuen Trainer Julian Nagelsmann haben sich die Hoffenheimer wieder gefangen und könnten am Ende die Klasse halten. Allerdings ist das Restprogamm auch bärenstark. Zuerst kommt die Hertha in den Kraichgau, danach fährt man an den Niederrhein nach Gladbach. Dann kommen die unangenehmen Ingolstädter, danach geht es nach Hannover und zum Schluss daheim gegen Schalke. In der Verfassung vor ein paar Wochen wäre vielleicht gegen Hannover etwas drin gewesen, alle anderen Spiele wären klare Niederlagen für die TSG gewesen. Nagelsmann hat dem Team aber neues Leben eingehaucht, weshalb man inzwischen sagen muss, dass Hannover wohl geschlagen werden wird, alle anderen vier Spiele aber eine Wundertüte sind. Es bleibt auf jeden Fall eng für die Sinsheimer, denn es sind nur drei Punkte auf den Relegationsrang und jeder Punkt zählt.

     
  • Thomas Dunkel

    Thomas Dunkel 9:52 am am May 27, 2015 Permalink | Antwort
    Tags: 1. FC Magdeburg, 1. FC Saarbrücken, , Kickers Offenbach, , Relegation, SV Werder Bremen, Würzburger Kickers   

    Raus aus der Regionalliga – Relegation 2015 


    Zum dritten mal wird es drei Verlierer geben

    Freut sich eigentlich jemand auf die Aufstiegsspiele zur 3. Liga? Schwer zu glauben, sehen sich doch alle Teilnehmer der Gefahr gegenüber, dass ihre großartigen Saisonleistungen schon am Sonntag um 15:45 Uhr nichts mehr Wert sind. Fünf Meister und ein Vizemeister treten heute (19:00 Uhr) sowie am Sonntag (14:00 Uhr) gegeneinander an. Nur drei von ihnen werden die Früchte der Arbeit einer ganzen Saison ernten können.

    Die Aufstiegsspiele zur 3. Liga finden erst zum dritten Mal statt. Bisher konnten sich aus allen Ligen mindestens ein Team durchsetzen, bis auf die Regionalliga Bayern. Hier scheiterte 2013 zunächst die Reserve von 1860 München und 2014 das zweite Team des FC Bayern.

    Umso so höher man spielt, umso wichtiger wird das Marketing

    Jede Fußballmannschaft, die heute etwas auf sich hält, stattet ihren Marketingmix mit einem frechen Slogan aus. Dabei ist man meist vorsichtig, wenn man nach einer geeigneten Formulierung sucht. Understatement ist gefragt, sollen die Wortfetzen doch auch funktionieren, wenn es mal nicht so läuft. Dabei kommen dann eben auch mal etwas unpassende Kombinationen zusammen, wenn es darum geht zwei Aufstiegsspiele ambitioniert anzugehen. Sollte der 1. FC Saarbrücken nicht aufsteigen, können die Fans das durchaus verkraften, denn „Liebe kennt keine Liga (Ausrufezeichen)“. Nun gut. Allzu schwer. Sollte das mit dem Aufstieg aber auch nicht werden. Für die Hessen. In Würzburg plant man nämlich weder heute. Noch in Zukunft. Mit Spielen, die in eine mögliche Verlängerung gehen. „Kickers. 90 Minuten. Ein Leben lang (Punkt)“.

    Kickers Homepage

    Wenn man den einen Slogan eben nicht hat, nimmt man stattdessen zwei drei Hashtags und bemüht sich um eine ansprechende Gestaltung der Onlineauftritte. In Offenbach schaffte man dazu eigens den „je-desto-Satzbau“ ab und sah sich nach Photoshop-Effekten aus den 90ern um. Gelungen. Und während beim OFC #OneTeamOneDream #gemeinsam aufläuft und sich die Fans wohl sagen #Zusammeguggemers, will auch die #Sportstadt #Magdeburg #einmalimmer #‎gemeinsamsiegen‬. Tja, #werliebtderglaubt eben auch, dass #nurderfcm die Sache so richtig #anpacken kann.

    OFC Facebook

    Werden Bremen II – Borussia Mönchengladbach II #svwbmg

    Etwa 300 km trennen Bremen und Gladbach. Abgesehen davon scheint es einige Gemeinsamkeiten zu geben. In ihren jeweiligen Staffeln konnte man sich die Meisterschaft relativ knapp sichern. Erst am letzten Spieltag konnten sich die Bremer einen Vorsprung von drei Punkten auf den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg II herausarbeiten. Damit war man das einzige Team in der Relegation, dass bis zum Ende zittern musste. In den 34 Spielen errangen die Bremer 19 Siege und 10 Unentschieden, während beeindruckende 84 Tore erzielt wurden.

    Die Gladbacher Reserve sicherte sich die Viertligameisterschaft mit einem noch knapperen Vorsprung. Nur ein Punkt trennte die kleinen Fohlen vom Traditionsklub Alemannia Aachen. 21 Siege, 7 Remis und 77 Tore stehen am Ende einer starken Saison zu buche.

    Das Hinspiel am Mittwoch wird auf Platz 11 im Weserstadion ausgetragen, wo 5.500 Zuschauer Platz finden. Beim Rückspiel im Grenzlandstadion ist eine noch größere Kulisse zu erwarten, wenn bis zu 10.000 Fans ins Stadion strömen könnten.

    Übertragung: Als einzige Paarung der diesjährigen Relegation ist für #svwbmg bisher keine Liveübertragung geplant.

    1. FC Saarbrücken – FC Würzburger Kickers #fcsfwk

    Auch zwischen Saarbrücken und Würzburg liegen ca. 300 km. Eine solche Strecke legt man als Fan mitten in der Woche nicht mal eben zurück. Platz wäre allerdings genug. Mehr als 30.000 Zuschauer fasst das Saarbrückener Ludwigsparkstadion. Beim Rückspiel in der Würzburger flyeralarm Arena stehen immerhin 14.500 Plätze zur Verfügung.

    Der 1. FC Saarbrücken geht als einziger Tabellenzweiter in die Relegation. Dabei holte man ähnlich viele Punkte und Siege wie die Reserveteams von Bremen und Gladbach, schoss aber verhältnismäßig wenige Tore (55) und hatte zudem am Ende nur vier Punkte Vorsprung auf Platz 3. Ganze zehn Zähler trennten den FCS vom Meister aus Offenbach.

    Die Würzburger Kickers und ihr prominenter Trainer Bernd Hollerbach verwiesen in der Regionalliga Bayern die prominente Konkurrenz aus München auf die Plätze. 24 Siege und nur 2 Niederlagen führten am Ende zu herausragenden 80 Punkten. Die U23 des FC Bayern kommt am Saisonende auf 72, die Sechziger Zweite gar nur auf 63 Zähler. Nur 15 Gegentore zeugen dazu von einer enorm starken Abwehrleistung des Kickers.

    Übertragung:  Der BR sowie der SR zeigen das Hinspiel als Livestream im Internet. Das Rückspiel wird voraussichtlich live im TV zu sehen sein.

    1. FC Magdeburg – Kickers Offenbach #fcmofc

    Die Fans des FCM und des OFC haben im Rahmen der diesjährigen Relegation die weiteste Anreise in Kauf zu nehmen. Ganze 400 km liegen zwischen den Städten. Die Stadt Offenbach liegt im Regierungsbezirk Darmstadt, wo es derzeit fußballerisch einiges zu feiern gibt. Ob man den Lilien einen Aufstieg nachmachen kann liegt auch an den Kickern aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

     
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